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Wirtschaftskrisen und Konjunkturen (Zettel)

 

Der Zettel

  1. Seit 1820 neue Form des zyklischen Auf und Abs der wirtschaftlichen Aktivitäten, nicht auf Ernteschwankungen zurückführbar, sondern erratisch, unregelmäßig. Konjunkturelle Wechsellagen: Erscheinungsformen hochkapitalistischer Wirtschaften. Kondratieff, Spiethoff, Schumpeter, Juglar
  2. Konjunktur der 1860er Jahre stark durch exogene Schocks geprägt, seit 1860 in der Schwerindustrie wieder gedämpfter konjunktureller Aufschwung, 1866 wieder erste Krise in Berlin (Kreditklemme).
  3. Ab 1867 erneut Beschleunigung des Wachstums -> weltweit Aufschwung von Kohle, Eisen und Eisenbahn. Konjunkturaufschwung als „Gründerjahre“ (1850-57, 1870-73). Hochkonjunktur durch institutionelle Reformen unterstützt: Freigabe der Gründung von AGs 1870
  4. Expansionskraft schnell an Grenze: Kapazitäten ausgeschöpft, Arbeitermangel mit Lohnsteigerungen. Schwindlerische Projekte, 1873 Höhepunkt der Expansion
  5. „Große Depression“ (1873-96): eher psychologisch als realökonomisch: Liberalismus diskreditiert, Wendung vom Freihandel zum Protektionismus, Konzentration und Kartellierung, Wettbewerb, Verteilungskampf, Sozialimperialismus, Staat als aktiver Mitgestalter der Rahmenbedingungen -> setzte neue Bedingungen für das Handeln der Wirtschaftssubjekte.
 

Informationen

Erstellt von: Alini Bini am 15. Dezember 2011, 23:28 Uhr.

Zuletzt geändert von: Alini Bini am 15. Dezember 2011, 23:28 Uhr.

Bearbeiten darf: Jeder Pro-Benutzer.

Wie lernen? Einmal lesen.

Wird zur Zeit gelernt von: Amalia, Alini Bini, SarahKra.

 

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