Der Zettel
Sokrates (469 v. Chr.; † 399 v. Chr.) war ein für das abendländische Denken wichtiger griechischer Philosoph.
1. Leben
- lief durch die Straßen von Athen und verwickelte die Bürger in philosophische Gespräche
- wurde wegen Gotteslosigkeit und Verführung der Jugend zum Tode verurteilt
2. Die Lehre des Sokrates
- seine Art zu lehren wurde sokratische Methode genannt
- das gewöhnliche Verhältnis, in dem der Schüler fragt und der Lehrer antwortet, war bei ihm umgekehrt
- er hilft den Schülern durch Fragen selbst Antworten zu finden ("Hebammenkunst" = Maieutik)
- lenkt seine Überlegungen auf den Menschen
- Skeptiker ("Ich weiß, dass ich nichts weiß.")
- für ihn ist Tugend gleich Einsicht:Man braucht die Menschen nur über die wahre Tugend zu belehren, um sie tugendhaft zu machen.
- Verknüpfung von Tugend und Wissen: mit der Aufdeckung ihres Nichtwissens will er die Menschen zur Selbstprüfung und Selbsteinkehr aufrufen ("gnothi seauton" (altgr.) = "Erkenne dich selbst!")
3. Bedeutung
- Idee der in sich selbst unerschütterlich gegründete, autonomen sittlichen Persönlichkeit; ein innerlich freier Mensch, der das Gute um seiner selbst willen tut
Informationen
Erstellt von: KRVTU am 9. September 2007, 17:26 Uhr.
Zuletzt geändert von: KRVTU am 20. Mai 2008, 19:55 Uhr.
Bearbeiten darf: Nur KRVTU.
Wie lernen? Regelmäßig wiederholen.
Wird zur Zeit gelernt von: Eric Yuan, Magnus Benediktus, JK, age-pee, thomaskelkel und 13 weiteren Personen.

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