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Immanuel Kant: Ethik (Zettel)

 

Der Zettel

  • Kants theoretische Überlegungen zur Ethik bestehen aus drei Elementen: Dem sittlich Guten, der Annahme der Freiheit des Willens und der allgemeinen Maxime des kategorischen Imperativs.
  • Sittlichkeit ist das Moment der Vernunft, das auf praktisches Handeln gerichtet ist. Sie ist eine regulative Idee, die im Menschen a priori vorhanden ist.
  • Der Mensch ist in der Lage mit der Vernunft unabhängig von sinnlichen, auch triebhaften Einflüssen zu denken und zu entscheiden. Der Mensch ist nicht heteronom (fremdbestimmt), sondern autonom (selbstbestimmt). Dies bedeutet, dass die ethische Entscheidung im Subjekt liegt.
  • Der autonome Wille (der Vernunft) gebietet also die sittlich gute Handlung. Die Vernunft legt dem Menschen die Pflicht auf, dem Gebot der Sittlichkeit zu folgen.
  • Kant ist durchaus bewusst, dass die Forderung der Sittlichkeit ein Ideal ist, und dass kein Mensch sie zu jeder Zeit erfüllen kann. Dennoch ist er der Auffassung, dass jeder Mensch den Maßstab der Sittlichkeit in sich hat und weiß, was er nach dem Gesetz der Sittlichkeit tun sollte.
  • Im kategorischen Imperativ beschreibt Kant das allgemeine Prinzip, nach dem jeder Mensch seine Handlungen moralisch beurteilen kann. In der praktischen Anwendung muss eine gefundene Maxime in sich widerspruchsfrei sein und mit dem tatsächlichen Willen übereinstimmen.
  • Die konkrete Ausformulierung seiner Ethik nimmt Kant in der Metaphysik der Sitten vor, die sich in die beiden Hauptabschnitte über die Rechtslehre und über die Tugendlehre unterteilt.

 

Informationen

Erstellt von: Andreas am 8. April 2006, 01:03 Uhr.

Zuletzt geändert von: Andreas am 10. April 2006, 15:56 Uhr.

Bearbeiten darf: Jeder Pro-Benutzer.

Wie lernen? Regelmäßig wiederholen.

Wird zur Zeit gelernt von: Ciadre, Black Sheep, Deryacik86, twinkie, Gabriela und 16 weiteren Personen.

Stichworte: ethik, gewissen, kant,
 

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