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Das Ruhepotenzial (Zettel)

 

Der Zettel

Das Ruhepotenzial beruht auf einer speziellen Ionenverteilung im wässrigen Milieu außerhalb und innerhalb der Zellmembran eines Neurons. Die typische Verteilung dieser Ladungsträger führt zu einer Potenzialdifferenz zwischen Intra- und Extrazellulärraum. Die Membraninnenseite von Neuronen ist dabei *ca. 80 mV negativ *gegenüber der Außenseite.

Voraussetzungen für das Zustandekommen des Ruhepotenzials:

*1. *Ionen kommen zu beiden Seiten der Membranen in *unterschiedlichen Konzentrationen *vor: An der Außenseite, in der Gewebsflüssigkeit (extrazellulär), findet man eine hohe Konzentration an Natrium-(Na+) und Chlorid-(Cl-)Ionen. Auf der Innenseite der Nervenfaser, im Zellplasma (intrazellulär), lassen sich mehr Kalium-(K+)Ionen sowie große organische Anionen nachweisen.

2. Selektiv permeable Membranen trennen die extra- und intrazellulären Reaktionsräume: In Ruhe besitzen die Membranen eine selektive Permeabilität für K+-Ionen, d.h. Kalium-Ionen diffundieren aufgrund des Konzentrationsgefälles von innen nach außen. Da den großen negativen Anionen ein Membrandurchtritt nicht möglich ist, bleiben sie innen an der Membran zurück und *wirken dem Austritt weiterer K+-Ionen *und damit deren Konzentrationsausgleich entgegen. Durch diese Ladungstrennung kommt es zum Aufbau einer elektrischen Potenzialdifferenz, dem Ruhepotenzial.


 

Informationen

Erstellt von: eva am 7. Mai 2006, 17:22 Uhr.

Zuletzt geändert von: eva am 10. Mai 2006, 17:19 Uhr.

Bearbeiten darf: Nur eva.

Wie lernen? Einmal lesen.

Wird zur Zeit gelernt von: Martin, Alex, sebio, shadan, Armin und 607 weiteren Personen.

Stichworte: abitur, aktionspotential, biologie, ruhepotenzial,
 

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