Das Buch
Informationen
Alles ist ein Symbol, und Symbole können kombiniert Muster ergeben. Muster sind schön und zeugen von einer größeren Wahrheit. Diese Ideen stehen im Zentrum der Gedanken von Kurt Gödel, M. C. Escher und Johann Sebastian Bach, den vielleicht größten Denkern der letzten Jahrhunderte. In einem beeindruckenden humanistischen Werk führt Hofstadter die Werke des Mathematikers Gödel, des Künstlers Escher und des Komponisten Bach zusammen. Gödel, Escher, Bach, ein mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnetes Buch über Genie, erforscht anhand von historischen Beispielen und Denkspielen die Gedanken brillanter Persönlichkeiten. Dieses Buch eignet sich nicht für den geistig Trägen und zeigt mehr als jedes andere, was es bedeutet, Symbole und Muster zu sehen, wo andere nur das Universum vor Augen haben. Gödel, Escher, Bach setzt sich mit Mathematik, Computern, Literatur, Musik und künstlicher Intelligenz auseinander und stellt nicht nur eine Herausforderung dar, sondern auch ein möglicherweise lebensveränderndes schriftstellerisches Werk.
Erstellt von: Andreas am 10. März 2006, 19:53 Uhr.
Bearbeiten darf: Jeder Pro-Benutzer.
Wie lernen? Regelmäßig wiederholen.
Wird zur Zeit gelernt von: Juli, Phoney Caponey, Rainald, fosbee, kalbyarasi@web.de und 38 weiteren Personen.
Bewertung: 
Autor: Douglas R. Hofstadter
ISBN: 3423300175
Erschienen: 1991
Ausgabe: Broschiert
Verlag: Dtv
Seiten: 843
Preis: Ab EUR 20,00 bei Amazon (am 19. Februar 2007, 04:26 Uhr)
Rezensionen
Vergnügliche Gehirnakrobatik
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Wer dieses Buch (bis zum Ende) gelesen hat, sieht die Welt mit anderen Augen. Hofstadter 'zwingt' den Leser geradezu dazu jedes angesprochene Problem aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und in scheinbar Gegensätzlichem noch Gemeinsamkeiten zu entdecken.
Zugegeben, das von Hofstadter angeführte MUI-System ist für einen Nicht-Mathematiker (wie mich) sicherlich nicht leicht zu verstehen. Dieses 'Zahlensystem' wird dem Leser Schritt für Schritt in mehreren,über das ganze Buch verteilte Kapitel nahegebracht. Wer sich die Zeit nicht nehmen kann (oder will) und diese Kapitel nur überfliegt verliert schnell die Übersicht und damit die Lust an diesem Buch. Wer jedoch Spass an Denksportaufgaben hat, die Welt gerne mal aus einer anderen Perspektive sehen möchte und sich auf mehreren Denkpfaden einer Problemlösung nähern will, für den ist dieses Buch genau das Richtige.
Dieses Buch ist Bewusstseinserweiterung in reinster Form, weil es den Geist aus seinen eingeschränkten Denkmustern befreit und die Wahrnehmung sensibilisiert.
Dieses Buch wird immer einen besonderen Platz in meinem Bücherregal einnehmen und ich werde dieses Buch sicherlich auch noch ein viertes und fünftes Mal lesen. Danke, D.Hofstadter, für dieses Meisterwerk
Dieses Buch schaffte es, daß ich ihm ein Opfer brachte...
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... indem ich es nämlich freiwillig auf einen Überseeflug und zwei anschließende Inlandflüge zum Gespött meiner Mitreisenden in der Hand mitschleppte, nur um es weiterlesen zu können. Sogar als Taschenbuch ist "Gödel Escher Bach" nämlich noch ein Wälzer von über 840 Seiten und mehr als einem Kilo Gewicht und sprengt jede Damenhandtasche. Das Buch ist auch keine leichte Lektüre. Die grauen Zellen müssen ganz schön schuften, um in die Tiefe des Werkes vorzustoßen und seine Vielschichtigkeit genießen zu können. Wer aber gerne "Spektrum der Wissenschaften" und dergleichen liest, kommt voll auf seine Kosten.
Kurz vor Antritt meiner Reise hatte ich den Fehler begangen, das Buch anzulesen, und ich verfiel sofort Hofstadters brillant dargestellten Gedankengängen zu Bach, Aristoteles und Babbage, zur Logik, zur Zahlentheorie und vor allem seinem Humor. Kongenial und sehr gelungen sind die Dialoge zwischen Achilles und der Schildkröte sowie Hofstadters eigene Inspirationen zum Werk Magrittes in Verbindung zu buddhistischen Koans. Hier schreibt auch einer, der auch um die Schwierigkeiten des Übersetzens weiß, was als erfreuliche Nebenerscheinung noch zu einer hervorragenden Übertragung des Buches ins Deutsche geführt hat.
Wir haben es hier mit einem echten Querdenkerbuch zu tun, das zugleich ein Leckerbissen ist für naturwissenschaftlich interessierte Leser, für Fans von Johann Sebastian Bach und für Mathematikfreaks.
Letzten Endes las ich zwar doch ich nicht das ganze Buch, denn mein mathematisch ungeschultes Hirn mochte speziell die Ausführungen des Autors irgendwann nicht mehr bis ins Letzte nachvollziehen, die zu sehr nach Formeln aussahen, und so überflog ich am Ende gewisse Absätze. Doch bleibt das Ganze deshalb trotzdem ein absolut lesenswertes Gesamtkunstwerk und ein klarer Fall für die Hausbibliothek.
Ich denke, dieses Buch eignet sich auch ideal als Einführung in die Zahlentheorie und es kann Lust machen, Programmiersprachen zu erlernen - besser als manches herkömmliche Mathematik- und Informatik-Lehrbuch.
Es stimmt, daß es inzwischen an einigen Stellen etwas veraltet ist (zum Beispiel weiß man heute mehr über die Gliazellen im Gehirn. Sie sind durchaus keine uninteressante Füllmasse, sondern spielen eine Schlüsselrolle bei den Denkvorgängen). Ich teile auch überhaupt nicht den Optimismus des Autors hinsichtlich der Erschaffung künstlicher Intelligenz durch den Menschen. Doch ist und bleibt dieses Buch höchst originell in seinen ungewöhnlichen Gedankenverbindungen zwischen Bachs kontrapunktischem Werk, Eschers graphischen Vexierbildern und mathematischen Gesetzmäßigkeiten. Eine Fünf-Sterne-Empfehlung noch mindestens für die nächsten hundert Jahre!
Eine wissenschaftliche Unterweisung
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Das Buch ist erstmals 1986 erschienen und stellt unter Informatikern so etwas wie eine Bibel dar. Der Autor Douglas Hofstadter hatte schon vorher durch seine mathematische Kolumne in der Fachzeitschrift Spektrum der Wissenschaft einen achtbaren Bekanntheitsgrad erreicht.
Anhand mehrerer geistiger Größen auf unterschiedlichen Gebieten, wie dem Mathematiker Gödel, dem Maler Escher und dem Komponisten Bach zeigt der Autor das Streben der Menschheit festzustellen, ob diese Welt determiniert ist oder nicht. Zu diesem Zweck nutzt er die Selbstbezüglichkeit in Musik, Bild, Sprache gleich einer Art Stimmgabel und prüft an ihr die Wirklichkeit/Stimmigkeit der Welt.
Gleich einem Studiengang baut der Autor sein Werk sorgsam zusammen. Anfangs wird der Leser mit dem Problem anhand zahlreicher Beispiele konfrontiert. Danach werden die Werkzeuge, erst einfache, dann immer raffiniertere vorgestellt. Das Verständnis/Geschick des Lesers wird so nach und nach aufgebaut. Am Ende steht so etwas wie eine Seziermaschine für diese Welt.
Das Werk ist spannend und abwechslungsreich gestaltet. Es gibt reichlich Beispiele und Erklärungen und wo diese nicht das rechte Werkzeug sind, ersetzt er sie durch lehrreiche Dialoge zweier fiktiver Figuren. Abstrakte und verwinkelte Textpassagen werden durch schwarzweiß Abbildungen und hilfreichem Untertext abgestützt und helfen so dem Leser über so manche Klippe. Neben einem ausreichend großen Inhaltsverzeichnis am Anfang enthält das Buch am Ende Anmerkungen mit den Fußnoten, ein Verzeichnis der Abbildungen, Quellennachweise, eine Bibliographie und ein umfangreiches Register. Das Werk sollte (auch heute noch) Pflichtlektüre für alle Studenten im ersten Semester sein.
Faszinierend und tiefgehend
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Dieses Buch hat völlig zu Recht den Pulitzerpreis bekommen. Man muss auch kein Mathematiker sein um es zu lesen - alles, was Sie brauchen ist ein offener Verstand und viel, viel Zeit. Was Sie dann serviert bekommen ist eine tour de force in angewandtem Denken.
Zentrum des Buches bildet die Entwicklung der formalen Logik im 20.Jh, konzentriert auf die Ergebnisse von Kurt Gödel. Hofstädter versteift sich aber nicht auf trockene Beschreibungen (wie manch anderes Buch), sondern schafft es, anhand vieler Analogien und Denkbeispielen das Interesse des Lesers zu entfachen. So findet man sich plötzlich in einem Geflecht von Zusammenhängen, das sich von Logik über bildende Kunst, Kompositionstechnik, Zen, bis hin zu Informationstechnologie, Codierung von Gensequenzen, künstlicher Intelligenz und vielem mehr spannt. Immer amüsant sind dabei die Dialoge (und Trialoge ;-) ) zwischen Herrn Schildkröte, Archilles und Herrn Krebs, drei Archetypen, die auf verschiedenen Informationsebenen denken und immer wieder versuchen herauszufinden, was die Welt im Innersten zusammenhält.
Faszinierend und tiefgehend. Sehr zu empfehlen.
Zu TIMPLAN¨;s Rezension Betr. Goedel ,Escher u. Bach
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Der Mann (timpelan )steht wahrhaft im Tempel der MUSIK ,hat er doch erkannt :wie Seelen u. Sinnlos Die Bloedeinteilung in Dur U. sogenanntes Moll ist.Musik beginnt dort wo Telemann anfaengt die Intervalle " neu zu bestimmen.Aber wer kennt Telemann? Zugedeckt und runtergeputzt von Fachaffen .12 ton musik ist zuwenig fuer die Seele.Musik fuer Feuermelder u. Kammerchor die logische Folge..wenns nichts nach vorne geht dann ab ins Nichts .

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