Das Buch
Informationen
Das vernetzte Lernen hat heutzutage gegenüber dem Strukturlernen die Oberhand gewonnen — auch in der Chemie für Mediziner. "Der Zeeck" geht mit der Zeit... Als der Rezensent seinen Kurs der medizinischen Chemie vor fast zehn Jahren absolvierte, war der unmittelbare Bezug zum Menschen eine Seltenheit. Auch im "Zeeck" war die Chemie für Mediziner eine abstrakte Wüste von Formeln, die ihre Bedeutung für das tägliche Leben als Student oder gar Arzt nur schwer offenbarte. Dementsprechend galt die Chemie als Fach, das es irgendwie zu erschlagen galt. Das hat sich geändert. Themenblöcke wie "Elektrosmog — auf die Elektronen kommt es an", "Taucher leben gefährlich" und "Die Contergan-Katastrophe" stellen in jüngeren Auflagen des Werkes die Beziehung der allgemeinen Chemie zum Menschen und zur Medizin her. Das klassische Periodensystem der Elemente, die Grundtypen der chemischen Bindung, Gipps freie Energie und die Energetik chemischer Reaktionen, Oxidation und Reduktion sowie die grundlegenden Verbindungen der organischen Chemie sind dieselben geblieben. In dem am medizinischen Gegenstandskatalog orientierten Hauptteil bot das Werk schon immer mehr als die "schmalen" Repetitorien für Mediziner und die vielen Bücher, die für Chemie-Studenten geschrieben wurden. Seine Grundstärken hat das Werk behalten: Berücksichtigung des ärztlichen Gegenstandskatalogs und der Prüfungserfordernisse sowie Hingabe zur Chemie. Es sind die mehr als 80 immer wieder in den Text eingestreuten praktischen und klinischen Exkurse, die im Vergleich zu früher den großen Unterschied machen. Sie sind eine echte Verbesserung, die den didaktischen Fortschritt der letzten Dekade sinnfällig machen. Der Studierende wird es dank besserer Prüfungsergebnisse, mehr Freude am Lernen und einer besseren Vorbereitung auf die berufliche Praxis zu schätzen wissen. --Dr. Stefan Rusche
Erstellt von: mia am 18. April 2006, 15:50 Uhr.
Bearbeiten darf: Jeder Pro-Benutzer.
Wie lernen? Regelmäßig wiederholen.
Wird zur Zeit gelernt von: mello, TripleM, schnuddels, Mandy 19, febilady und 4 weiteren Personen.
Bewertung: 
Autoren: Axel Zeeck, Stephanie Grond, Ina Papastavrou
ISBN: 3437424424
Erschienen: 2005-08
Ausgabe: Broschiert
Verlag: Urban & Fischer Bei Elsevier
Seiten: 434
Preis: Ab EUR 29,95 bei Amazon (am 19. Februar 2007, 04:26 Uhr)
Rezensionen
Kein Buch für Leute die Chemie verstehen wollen !
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Ich habe mir dieses Buch gekauft, weil es von vielen Leuten empfohlen wurde und weil ich mir so erhoffte, nicht unnötigen Stoff aus anderen, nicht für Mediziner geschriebenen Büchern lernen zu müssen. Ich muss vorher sagen, dass ich im Gymnasium nicht der Beste in Chemie war, aber schon ein gutes Basiswissen hatte. Die chemischen Grundlagen sind in diesem Buch leider in einer Weise geordnet, die es einem Chemie-Anfänger unmöglich macht etwas zu verstehen. Ich erinnerte mich oft an mein Schulbuch und dachte mir: "Ach das will er mir jetzt wohl erklären". Ein Beispiel für diese Unordnung: Die Elektrolyse wird im Kapitel "Salze" bereits vor dem Redox-Reaktionen vorgestellt. Ein Hinweis darauf, dass die Elektrolyse eine erzwungenen Redox-Reaktion ist? - Fehlanzeige! Das Buch ist nach Anwendungs-Themen (z.B. "Salze") geordnet und leider nicht systematisch aufeinander aufbauend. Als Fazit, kann ich nur sagen, dass sich das Buch vielleicht für Studenten eignet, die schnell die Grundlagen auswendig lernen wollen, aber nicht für Leute die das Gelesene hinterfragen und nach dem Praktikum noch etwas davon behalten wollen!
Idiotensicher !
Lesen
Auch eine 5 in Chemie gehabt ? Kein Problem - hier kommt die Rettung! Ich habe mittlerweile meinen Chemieschein in der Tasche - und das nicht zuletzt durch den Zeeck.
Die Anorganik habe ich komplett aus diesem Buch gelernt, zur Organik (und deswegen nur die 4 Sterne) habe ich mir den "Mortimer" ausgeliehen. Im organischen Teil des Buches gibt es dann doch ein paar Defizite, die aber, wie sich herausstellte, nur bedingt prüfungsrelevant sind. Zu schaffen ist der Schein auch nur mit dem Zeeck, das haben einige Kommilitonen bewiesen.
Vorwissen benötigt man nicht. Das ist schon einmal der erste Pluspunkt. Des weiteren ist die Aufmachung des Buches nicht so erschlagend wie z.B. beim Mortimer. Es sieht alles schön überschaubar aus. Und man ist auf jeden Fall davor beschützt auch nur einen Hauch zu viel des Guten zu tun. Beim Mortimer fällt die Auswahl zwischen "Brauche ich" und "Brauche ich nicht" schon etwas schwieriger aus...außerdem : Wer hat schon Zeit und Lust, die entscheidenden Themen herauszusuchen ? Und der Mortimer ist nun einmal ein Grundlagenbuch für die gesamte Chemie. Also nur für ganz besonders Interessierte, die von Chemie nicht genug bekommen können, oder eben als kleine Hilfestellung zu ausgewählten Themen, die manchmal speziell von der jeweiligen Uni verlangt werden.
Alles in allem : Der Zeeck besticht durch flüssig zu lesenden Text ( mit interessanten medizinischen Einwürfen), Knappheit und guter Verständlichkeit auch ohne Vorwissen !
eine super Hilfe für absolute Beginner
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Also ich kann den Zeeck nur empfehlen!!
Da ich mein Medizinstudium mit keinerlei chemischer Vorkenntnisse begonnen habe und daher auch oft in den Vorlesungen Probleme hatte mitzukommen war ich absolut auf ein gutes Lehrbuch angewiesen!!
Der Zeeck fängt von ganz vorne an, setzt keine Kenntnisse voraus, es baut alles Schritt für Schritt aufeinander auf und ist sehr gut verständlich erklärt!! Vielleicht geht das Buch für einige an manchen Stellen nicht weit genug in die Tiefe, allerdings ist es zum bestehen des Chemie-Scheines völlig ausreichend!!
Mit dem Zeeck hat es sogar bei mir auf Anhieb geklappt ;-)
Also für alle in der Chemie ahnungslosen Medizinstudenten ein absolutes Must-Have!!
nur für den Einstieg geeignet!
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Der Zeeck ist wohl das bekannteste Chemie-Buch für Mediziner. Dennoch ergibt sich nach dem Kauf eine Menge Kritik. Zunächst einmal muss man wohl sagen, dass es viel zu kurz ist. Es behandelt viele Themen zwar sehr ausführlich, aber dafür fehlen sehr viele weitere wichtige Themen, die zumindest im Praktikum in Bonn behandelt werden. Daher ist es für Mediziner, die in Bonn studieren nicht zu empfehlen. Jedoch ist der Zeeck recht nützlich um sich als Laie Grundlagenwissen anzueignen...
Empfehlung: Eine Kombination aus Röbkes "Arbeitsbuch Chemie für Mediziner" und dem Mortimer ist man besser bedient und wird man auch keine Probleme haben die doch recht komplexe Klausur zu bestehen! (und zwar auf Anhieb ;-))
Dickes Buch-- höchstens als Nachschlagewerk zu empfehlen
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Professoren neigen dazu "dicke" Bücher zu empfehlen, weil sie ihre eigenen Fächer für die wichtigsten halten. Nur leider hat man als Student nicht nur ein Fach und dafür ein ganzes Jahr zur Verfügung, sondern gleich mehrere und nur ein Semester. Da ich mit Chemie von Null starten mußte, entschied ich mich in den Monaten vor Beginn meines Studiums (aus Unkenntnis) dafür mich mit dem Zeek vorzubereiten. Der Fortschritt war schleppend und äußerst frustrierend. Für reine Anfänger ist dieses Buch didaktisch einfach nur schlecht. Erst während meines ersten Semesters legte ich mir Röbkes "Chemie für Mediziner - eine klausurorientierte Vorbereitung" zu. Die Themen sind bei Röbke einfach erklärt, das essentielle "Handwerkszeug" kurz und knapp dargestellt. Optimal für wirkliche Chemienieten, die aber bereit sind fleißig zu arbeiten und die die Klausur bestehen wollen.
Wenn es also (aus Zeitgründen) in erster Linie um das Bestehen der Klausur geht, kann ich Zeeks Werk ganz und gar nicht empfehlen.

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